Dienstag, 19. Mai 2009

Nur ganz kurz: Ein paar Suchmaschinen

Alle sind so im Alpha-Feeling. Hier mal eine Liste von Suchmaschinen:

Suchmaschine Cuil - Versuch einer semantischen Suchmaschine
Suchmaschine Live Search - Microsofts Versuch, mit Google mitzuhalten (We want Ms. Dewey back!)
Suchmaschine Clusty - äußerst intelligente Cluster-Suchmaschine
Suchmaschine Ask.com - Ausgabe der Ergebnisse leider in Frames
Suchmaschine Quintura - sehr visuell orientiert
Suchmaschine Powerset - Suche im Wikipedia-Bestand
Suchmaschine Yandex - der russische Platzhirsch
Suchmaschine Baidu - Marktführer in China
Suchmaschine Naver - Marktführer in Südkorea
Suchmaschine Seznam - Marktführer in Tschechien
Suchmaschine Dogpile - Nicht Hundehäufchen, sondern Metasuche
Suchmaschine Lexxe - Suche mit semantischen Elementen
Suchmaschine Kartoo - optisch eine Katastrophe, aber die einzige, die bei der Frage nach Bismarck nicht auf das Schlachtschiff verwies
Suchmaschine ixquick - Speichert keine IP-Adresse
Suchmaschine AlltheWeb - eine der Yahoo-Suchmaschinen
Suchmaschine Altavista - noch eine der Yahoo-Suchmaschinen - vor Google der absolute Primus, jetzt leider nur noch ein Schatten seiner selbst

Und Suchmaschinenoptimierung?

Dienstag, 12. Mai 2009

Vermögensprofis vor Ort

"Richtig Geld anlegen in der Krise" - Unter diesem Motto stehen die Anlageberater von den Vermögensprofis vor Ort zu Informationsgesprächen bereit. Vortrag und Podiumsdiskussion inklusive.

Rückgang der Realwirtschaft, Bankenkrise, Staatsverschuldung oder die Angst vor Deflation und Inflation bewegen die Menschen. Diese Schlagworte sind es auch, die Privatanleger vor drängende Fragen stellen: Wohin und zu welchem Ende führt die Reise? Wie lege ich mein Geld sicher in der Kirse an. Fundierte Informationen darüber, wie man sein Geld sicher in der Krise anlegen kann, liefern die bekannten bankenunabhängige Vermögensverwalter nun auch bei Informationsveranstaltungen.

Den Beginn macht ein Referat von Professor Dr. Hartmut Webersinke, Dekan der Wirtschafts- und Rechtsfakultät der Fachhochschule Aschaffenburg zu den Auswirkungen der Finanzkrise auf die Geldanlagen privater Anleger sowie verschiedene Zukunftsszenarien. An der folgenden Podiumsdiskussion nehmen neben Professor Webersinke auch die Finanzexperten Anton Steinberger, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsstelle Burghausen, Gottfried Urban, Vorstand der Neue Vermögen AG, und Jens Hagemann, Vorstand der V-Bank, über die Handlungsmöglichkeiten von Privatanlegern.

Erster Termin: Bürgerhaus in Burghausen, 25. Mai 2009, 19 Uhr

Donnerstag, 30. April 2009

Montag, 27. April 2009

Billigkaffee schlägt Markenkaffee

Wer hätte das gedacht: Stiftung Warentest stellt 31 Sorten Röstkaffee auf den Prüfstand und verleiht 20 Mal die Note "gut". Aufhorchen ließ allerdings die Randbemerkung, dass es einige Kaffeemarken gab, die die Note "mangelhaft" erhielten und zudem auch noch zu gehobeneren Preisklasse gehören. Von "modrig" und "muffig" bis hin zu "feuchter Pappe" lautete das Verdikt für einzelne Sorten von Tchibo, Tip, Kaiser's Tengelmann und Eduscho.

Donnerstag, 23. April 2009

Ökonozid - Econocide: Neue Schlagwörter im Umgang mit der Finanzkrise

Seit der Finanzchef des taumelnden US-Hypothekengiganten Freddie Mac sich im Keller seines Hauses erhängt hat, geht ein neues Schreckenswort um die Welt: Ökonozid / Econocide. Bei allem Mitgefühl für die Hinterbliebenen, aber bei der Berichterstattung rund um diese Tragödie scheint sich auch ein seltsames Mitgefühl für einen ganz bestimmten Menschenschlag herauszukristallisieren - nicht die direkt Betroffenen, die Leute, die Haus und Job und Existenz verloren haben. Sondern das Top-Management. Die Ärmsten: Sie werden bedroht. Sie werden verantwortlich gemacht. Sie fühlen sich als Sündenböcke. Sie spüren den Neid, weil sie so hohe Boni fürs totale Versagen erhalten.

Jetzt mal ganz ehrlich: Ökonozid, oder Econocide, heißt für mich nicht Selbstmord wegen der Finanzkrise, sondern eher anders herum: Dieses ganze Lumpenpack, das seit Anfang 2007 genau wusste, dass die Blase kurz vor dem Platzen stand (die Münchner Rück und die Allianz warnten damals schon in internen Papieren), machte munter weiter. Lehmann Brothers implodierte erst eineinhalb Jahre später, und erst dieser Kollaps wird als Krisenstartschuss begriffen. Das bedeutet, dass mehr als eineinhalb Jahre vorsätzlich Anleger betrogen wurden. Jeder Handel mit diesen Papieren war seit Frühjahr 2007 Betrug. Skrupellos, hemmungslos wurde das Rad weitergedreht, die Blase sogar noch weiter gedehnt.

Eigentlich ist das dieser Ökonozid, oder Econocide, von dem gesprochen wird: Die vorsätzliche Existenzvernichtung, wirtschaftlicher Mord an Tausenden und Millionen, begangen von einem gierigen Pack, das keine Boni verdient.

Freitag, 17. April 2009

Hurra, hurra, das Finanzamt brennt...!

Mein Lieblings-Elektronikversand hat mich heute zum Lachen gebracht. Eigentlich habe ich mal wieder nur ein paar Widerstände gebraucht, da surfte ich hin zu dem Versand mit dem blauen C ... und da war's: Das brennende Finanzamt!

Das brennende Finanzamt

Diese Humorfähigkeit im Angesicht der Weltwirtschaftskrise hat mich schier beeindruckt. Oder ist das eine versteckte Drohung an den Finanzminister, nicht so viel Steuergeld an fette Bänker zu verschwenden? Oder eine Vorahnung der Dinge, die da dräuen dürften?

Im Ernst, der ganz große Lacher kam erst hinterher: Gleich neben dem brennenden Finanzamt gab es eine Rückrufaktion... für Feuerlöscher!

Das brennende Finanzamt und die Rückrufaktion für Feuerlöscher
(Klicken zum Vergrößern)

Mittwoch, 15. April 2009

Updated: Alles Pizza oder was? Google ist der Rest Wurst

Haste Töne! Google Lokale Anzeigen sind echt ein Käse. Und vor allem diskriminierend. Wenn man bei Google "Pizza" eintippt, erscheint sofort im Suchergebnis der Lokalbezug über die IP-Adresse der Anfrage, und schwupps, spuckt die Suchmaschine lokale Treffer aus, wo man schnellstens an eine Pizza kommt. Aber wo bleibt die Currywurst? Der Döner Kebap? Die Bratwurst?

Google zeigt alle Pizzerien in der Nähe an Aber mal ganz ehrlich: Wer hat schon andauernd Lust auf diesen Mafiadetsch, egal, mit was der belegt ist?

Ich fordere daher Google auf, die lokale Fresssuche auch auf weitere Fastfood-Gerichte auszudehnen, ohne dafür "loc:München" eingeben zu müssen. Hier eine Auswahl: Döner Kebap, Currywurst, Bratwurst, Pommes Frites (mit Mayo oder Ketchup), Cheeseburger, Hamburger.

Frage an andere Surfer: Nehmt ihr das einfach so hin? Ich meine, wenn ihr mit eurem sündhaft teuren iPhone unterwegs seid und ihr gebt ein, wonach ihr gerade Hunger habt, und das einzige, was funktioniert, ist Pizza...?

Ganz klares No Go. So wird Google niemals die mobile Nummer 1!

Vielleicht ginge ja was mit mobile ads?


[UPDATE]

Jetzt geht Google zu weit: Nicht nur die vermaledeite Übervorteilung der gemeinen Bratwurst gegenüber der Pizza ist schwer zu ertragen. Grade habe ich bei Google den Suchbegriff "Bratwurst" eingegeben. Und was kommt als Ergebnis? Bockwurst!

Wie die Bockwurst in die Bratwurst-SERPs kam

Ich finde diese Bratwurst-Unterdrückung langsam nicht mehr witzig. Nicht nur, dass man hier in München an Donnerstagen auf den Rotkreuzplatz gehen muss, um eine "Thüringer" zu bekommen (sogar stilecht mit der guten Vita-Cola!). Dass eine Suchmaschine auf die Idee kommt, dass jemand, der eine Bratwurst wolle, vielleicht auch an Bockwurst interessiert sein könne, ist wirklich total jenseits von Gut und Böse. Warum nicht gleich noch Ergebnisse für Landjäger? Oder Eitrige? Brühpolnische? Aber Google ist ja eh alles Wurscht!