Momentan brauchen zwanghaft unvernünftige Zocker, Wachstumsfetischisten und eichhörnchenfafte Horter eine Alternative zu Aktien, Zertifikaten und sonstigen Unsicherheiten. Was liegt da näher, als die fiktive Finanzjongliererei wieder näher an einen realen Wert zu führen: Whisky (oder Whiskey, wie manche lieber buchstabieren). Genau damit wird gerade im World Whisky Index gezockt, sozusagen die flüssige Variante zu Gold, nur dass einem hier der Midas-Fluch erspart bleibt, denn bei Whisky kann man beherzt zuschlagen und sich einen ordentlichen Schluck genehmigen, während man beim Gold nur lutschen kann. Das Beste daran: Wenn man sich verzockt hat und der Shoppen Malz verliert an Wert, kann man immer noch einen guten Freund einladen und gemeinsam im Geschmack schwelgen - und weiß: Das war es trotzdem wert!
Nebenbei, nachher genehmige ich mir meinen Lieblingswhiskey: Laphroaig. Aber die 48-%-Version! Warum? Der ist so torfig, dass er daherkommt wie eine frisch geteerte Straße. Und während der Prohibition der 30er Jahre war er der einzige Whisky, der getrunken werden durfte: Weil ihn Ärzte als Medizin verschrieben. Prost!
Dienstag, 21. Oktober 2008
Donnerstag, 2. Oktober 2008
Mitfahrzentrale im Meer (The Crab and the Giant Jellyfish)
Menschen reiten Pferde oder Kamele, Krebse hingegen reiten... Quallen! Da fühlt man sich ein wenig an "Findet Nemo" (schönes Wortspiel für Spanischsprechende bietet der spanische Filmtitel:"Buscando al memo":-) erinnert und will das Ganze gleich als Fake-Geschichte abtun, aber ein Videofilmer hat eine Qualle (Giant Jellyfish) dabei abgelichtet, als sie einem Krebs eine Mitschwimmgelegenheit bot.
Die hübsche Aufnahme ist unter anderem bei United Press International (Crab riding giant jellyfish zu sehen.
Die hübsche Aufnahme ist unter anderem bei United Press International (Crab riding giant jellyfish zu sehen.
Dienstag, 23. September 2008
EU: Verbot automatisch gesetzter Kreuzchen
Interessante News zum Onlinerecht bei Mindspray: EU-Verbraucherkommissarin Meglena Kuneva will die Rechte der Kunden durch ein Verbot von versteckten Zusatzangeboten bei Internetkäufen stärken.Künftig soll es verboten sein, Kunden mit automatisch gesetzten Kreuzchen Extraangebote unterzuschieben. Bereits Anfang Oktober will sie das Gesetzespaket dem EU-Parlament vorlegen.
Zudem sollen in einem weiteren Gesetz Onlinehändler zum Abbau von Restriktionen beim Einkauf aus dem Ausland gezwungen werden.
Onlinehändler/Seitenbetreiber sollten die weitere Entwicklung ganz genau im Auge behalten, denn sicherlich machen die üblichen Verdächtigen aus der Abmahnbranche sofort mobil, um alle anzuschreiben, die in ihren Formularen noch Häkchen per Default gesetzt haben. Bei der Geschwindigkeit des EU-Parlaments, Gesetze durchzunicken, sollte es nicht allzu lange dauern...
Freitag, 19. September 2008
Die bösen Spekulanten
Irgendwie könnte man meinen, man sei im falschen Film: Eine erzkonservative Regierung, die für neoliberale Wirtschaftskonzepte einstand, verstaatlicht Banken und verfällt einem taumelnden Interventionismus. Man könnte meinen, in Washington regieren Rote Socken. Stellen Sie sich einmal vor, ein Sozialdemokrat, sagen wir, unser Finanzminister, Herr Steinbrück, würde die Deutsche Bank verstaatlichen. Nein, noch besser: die Commerzbank. Da kriegte er die Dresdner gleich noch als Beraterbank mit dazu. Die Amerikaner würden gleich noch einmal einmarschieren. Das Allerbeste an der gegenwärtigen Finanzkrise sind die Oberzocker, die US-Investmentbankchefs. Schlechte Verlierer sind sie. "Lutsch deinen Schnuller, Heulsuse!" möchte man so einer Pfeife zurufen. Ganz besonders dem Vorstandschef von Morgan Stanley, John Mack: Der wettert inzwischen in Rundschreiben an die Noch-Belegschaft über böse Spekulanten, die über ungedeckte Leerverkäufe auf Kursverluste wetten und dadurch Aktien nach unten trieben. Aber was soll's, freuen wir uns über das Belohnungsprogramm, das die Staaten und Notenbanken für misswirtschaftende Unternehmen, schließlich ist das schon ein großer Schritt hin zum Sozialismus.
Apropos Sozialismus: Da fällt mir Heiner Geißler ein. Der sagte mal, dass es seiner Partei, den Konservativen, an Eingeständnis fehle, dass der Kapitalismus ebenso wie der Sozialismus gescheitert sei. Antwort der CDU: "Parteischädigend!" Aber das nur nebenbei. Wer ein bisschen Angst um seine Zukunft hat, soll halt Profis ans Werk lassen!
Apropos Sozialismus: Da fällt mir Heiner Geißler ein. Der sagte mal, dass es seiner Partei, den Konservativen, an Eingeständnis fehle, dass der Kapitalismus ebenso wie der Sozialismus gescheitert sei. Antwort der CDU: "Parteischädigend!" Aber das nur nebenbei. Wer ein bisschen Angst um seine Zukunft hat, soll halt Profis ans Werk lassen!
Dienstag, 29. Juli 2008
ALKOHOL: Voll versoffen - Malaysische Spitzhörnchen
Man stelle sich dieses Leben vor: Jeden Tag auf den Baum und zechen, bis sich die Urwaldriesen biegen! Das Federschwanz-Spitzhörnchen, nüchtern Ptilocercus lowii genannt, konzentriert sich im Leben nur auf drei elementare Dinge, nämlich Fressen, Nachwuchs zeugen und... Bier saufen! Unsereins ist nach einigen Jahren täglichen Alkoholkonsums ein Fall für die Apotheke oder den Komposthaufen, während die kleinen Federschwanz-Spitzhörnchen allnächtlich Party machen und das für sie auch noch ganz normale Ernährung zu sein scheint.
Herrlich: Regelmäßig gibt's in der Blätterbar hoch oben in den Wipfeln vergorenen Blütennektar der Bertam-Palme - ein Gebräu, das bis zu 3,8 Prozent Alkohol enthält, wie uns die Bayreuther Wissenschaftler Frank Wiens und Annette Zitzmann in einem Fachartikel im "Proceedings Of The National Academy Of Sciences" (Bd. 105, S. 10426) berichten.
Einziges Problem: Das nachtaktive Federschwanz-Spitzhörnchen, das in Südthailand und Malaysia beheimatet und gut doppelt so groß wie eine Maus ist, scheint kein bisschen beschwipst zu sein, denn es verarbeitet den Alkohol sehr gut. Zu gut wahrscheinlich, denn das Federschwanz-Spitzhörnchen trägt keinerlei Rausch davon. Ähnlich scheine es sechs weiteren Kleinsäugerarten zu gehen, die sich mit den Spitzhörnchen zum allnächtlichen Besäufnis verabreden, um den an dem zu Alkohol fermentierten Blütennektar der Bertam-Palme gütlich zu tun.
Da die possierlichen Viecher eine auf ihre Körpergröße gemessen große Menge Alkohol wegpacken können, ohne eine Lebermittel aus der Apotheke zu benötigen, scheinen sie ihren Körper wesentlich schneller entgiften zu können, wie die Forscher herausfanden. Sie vermuten, dass insgesamt der Alkoholkonsum im Tierreich - und damit auch bei den Vorfahren der Menschen, grundsätzlich anders bewertet werden muss als bisher.
In diesem Sinne: Cheers!
Herrlich: Regelmäßig gibt's in der Blätterbar hoch oben in den Wipfeln vergorenen Blütennektar der Bertam-Palme - ein Gebräu, das bis zu 3,8 Prozent Alkohol enthält, wie uns die Bayreuther Wissenschaftler Frank Wiens und Annette Zitzmann in einem Fachartikel im "Proceedings Of The National Academy Of Sciences" (Bd. 105, S. 10426) berichten.
Einziges Problem: Das nachtaktive Federschwanz-Spitzhörnchen, das in Südthailand und Malaysia beheimatet und gut doppelt so groß wie eine Maus ist, scheint kein bisschen beschwipst zu sein, denn es verarbeitet den Alkohol sehr gut. Zu gut wahrscheinlich, denn das Federschwanz-Spitzhörnchen trägt keinerlei Rausch davon. Ähnlich scheine es sechs weiteren Kleinsäugerarten zu gehen, die sich mit den Spitzhörnchen zum allnächtlichen Besäufnis verabreden, um den an dem zu Alkohol fermentierten Blütennektar der Bertam-Palme gütlich zu tun.
Da die possierlichen Viecher eine auf ihre Körpergröße gemessen große Menge Alkohol wegpacken können, ohne eine Lebermittel aus der Apotheke zu benötigen, scheinen sie ihren Körper wesentlich schneller entgiften zu können, wie die Forscher herausfanden. Sie vermuten, dass insgesamt der Alkoholkonsum im Tierreich - und damit auch bei den Vorfahren der Menschen, grundsätzlich anders bewertet werden muss als bisher.
In diesem Sinne: Cheers!
Freitag, 18. Juli 2008
Pirter hier Borno
Seltsam, was manche Leute bei Google eintippen ...
Hätte mein lieber Kollege von der Jausen-Station mich nicht darauf aufmerksam gemacht, wäre ich nie darauf gekommen: Es scheint gewisse thematische Anknüpfungspunkte zwischen Gerstensaft und sittlicher Freizügigkeit zu geben, die Google im Falle der Jausen-Station relativ großzügig handhabt - und offensichtlich gerne ganz nach oben in den Index befördert (lieber Kollege, entweder hast du heimlich SEO gemacht oder du korrumpierst durch Hirter-Bier oder Porno... raus mit der Sprache!).
:-))
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Hätte mein lieber Kollege von der Jausen-Station mich nicht darauf aufmerksam gemacht, wäre ich nie darauf gekommen: Es scheint gewisse thematische Anknüpfungspunkte zwischen Gerstensaft und sittlicher Freizügigkeit zu geben, die Google im Falle der Jausen-Station relativ großzügig handhabt - und offensichtlich gerne ganz nach oben in den Index befördert (lieber Kollege, entweder hast du heimlich SEO gemacht oder du korrumpierst durch Hirter-Bier oder Porno... raus mit der Sprache!).
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Mittwoch, 16. Juli 2008
EM: Deutschland 2 : Spanien 1
Tja, dieses Ergebnis wär doch vor zwei Wochen Labsal für die Seele gewesen, oder? Aber noch ist nicht Hopfen und Malz verloren, denn das U19-Team des DFB unter Trainer Horst Hrubesch hat bei der U19-EM eine kleine jugendliche Revanche für die Endspielschlappe bei der Europameisterschaft genommen und Spaniens Nachwuchsmannschaft (immerhin in 23 Spielen seit 2005 ungeschlagen und zweimal in Folge U19-Europameister) ordentlich zerlegt. Das lässt doch hoffen für die Zukunft! Gratulation an Horst und die Jungs. Ich freu mich schon auf die nächsten Spiele. Aber bis dahin heißt es halt Europameister Spanien.
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