Montag, 1. Juli 2019

All inklusive?

Manchmal stellt sich die Frage, warum so schwer ist, was auch leichter geht. Z.B. einen ersten Schritt zu tun. Inklusion ist so ein Beispiel. Treppen, die unsere rechtwinkelverliebte Architektur hinstellt, tun nicht so weh wie die Barrieren in den Köpfen. Schulen, die eine Inklusionsklasse ins oberste Stockwerk des Schulhauses verschieben (seltener Typus. Weil es nicht so viel Inklusion gibt. Dafür ist der Prozentsatz an Schulen, wo Inklusion daneben geht, naturgemäß exorbitant hoch. Lehrer, die ihren Schutzbefohlenen fragwürdige Preise stiften und das auch noch witzig finden wie unlängst geschehen. To be continued... wir haben eine Gemeinschaft betroffener Eltern gegründet, die sich für mehr Inklusion in Schulen einsetzt, und versuchen dem Anliegen mehr Öffentlichkeit und Beachtung zu verleihen.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Battlefield 1: Das Geballere beginnt morgen!

Eigentlich kann ich es gar nicht mehr erwarten, bis es soweit ist und ich Battlefield 1 spielen kann. Nach der BF1 Open Beta vom August und heißem Schlachtgetümmel auf der Sinai-Halbinsel werde ich auch ab morgen mit 64 anderen Spielern die Maps der Schlachtfelder an der Somme und an der Marne hetzen, um alles Gegnerische im Weg niederzumetzeln und Trophäen und Achievements zu ergattern.

Aber irgendwie halt: Flashback. Klassenfahrterinnerungen. Verdun. Endlos scheinende Gräberreihen. Der Klassleiter im Erklärmodus, aber ich kann mich über die Jahrzehnte, die die Erinnerung trennt, an seine Stimme als ein entferntes Gemurmel in der Strebertraube um ihn herum wahrnehmen. Hatte mir aber aus seinen weitschweifigen Ausführungen rund um Revanchismus, Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, Wagons im Wald von Compiegne, mörderischem Schlachthaus, industrialisierter Kriegsführung etc. die Ironie der europäischen Geschichte gemerkt, dass ausgerechnet der französische Held von Verdun, Philippe Pétain, noch vor Ende der Kämpfe um das Fort aus dem Kampfgebiet abgezogen wurde und 1940 als Regierungschef des unrühmlichen Vichy-Regimes mit dem Kriegsgegner kollaboriert. Auf den Grabkreuzen und -Davidssternen Daten, die zu Tausenden den gleichen Tag anzeigen. Betäubtes Gefühl bei der Heimfahrt, denn das Material im Dokuzentrum nahe am Fort war Marke "Magenflau". Aber zurück zum Computerspiel: Warum eigentlich das komische Zögern bei WW1-Thematik und nicht bei futuristischem Geballere? Warum bei WW2 nicht? Und bei Vietnam-Setting nur ein komisches Ressentiment politischer Natur?

Kreuze

Verstehe mich selbst nicht. Muss ich testen, was das Spiel auslöst. Aber so mulmig hat sich das Warten auf einen Egoshooter noch nie angefühlt. Historyline 1914-1918 war ja was anderes, das war ja durch die strategische Draufsicht entfremdet, auch wenn die einzelnen Zwischensequenzen historisch korrekt waren. Wenn ich mir die Vorabtests zu Battlefield 1 so anschaue und die Open Beta nochmal Revue passieren lasse, dann ist die historische Korrektheit bei den Waffen und Fahrzeugen sicherlich nicht gegeben.

Bin kein Konsolero. Sieht aber so aus, als müsste ich mir eine GTX 1080 in den PC stecken, damit Battlefield 1 (DirectX 12?) bei mir flüssig läuft, wenn ich mir die Benchmarks so ansehe. Von den BF1-Systemanforderungen bzw. den Benchmarks scheint das ein Ressourcenfresser zu sein.

Dienstag, 19. Juli 2016

Diesen Sommer geht's nach draußen: Pokémon GO

Die Szenen in Parks, Plätzen und Straßen sind beängstigend: Menschen, die in Smartphones schauen. Aber ich will nicht zu böse urteilen. Pokémon GO bringt die Leute wieder raus. Beispielsweise könnte das Spiel bestimmt eine schöne Beschäftigung für eine Familie sein, die eine Entdeckungstour durch die Stadt mit einer anderen Perspektive erleben will. Die Kiddies werden es lieben, und für manche Eltern könnte es ein nostalgischer Flashback werden: Es sind sicher viele der Kiddies der 90er, die damals mit Pokémon in Berührung kamen, selbst Daddies und Mummies, und können nun mit Fachwissen glänzen und dem verwunderten jungen Publikum Tipps zu Pokémon GO geben. Danke Nintendo.

Dienstag, 24. April 2012

Toll! Kühne Gemüseeigenschaften

Wir wußten es schon immer: auch Lebensmittel haben einen Charakter! Nach schüchternen Zucchini, hinterlistigen Möhrchen, vorlautem Sellerie und charmanten Radießchen gibt es jetzt auch "kühne Gurken"!

Das ist in einer Zeit, in der wir Essen immer unpersönlicher im Gehen hinunterschlingen, sehr zu begrüßen! Gerade, da wir angefangen haben, auch unser Müsli, unsere Schokolade und andere Lebensmittel nach unserem Geschmack zu formen und zu customizen - endlich wieder ein Produkt mit eigenem, unverfälschten Charakter!

Montag, 19. März 2012

Tüpisch: Ein bisschen linke Geschichte

(Vorab: Für jeden Tippfehler ein lautstarkes !sic!)

Im Ryckblick wirkt das Ganze ein bisschen wie eine Legende von deutscher Volkstymlichkeit: Der Byrgertöchterchen- und Byrgersöhnchenaufstand der späten Sechziger, gefolgt von einem müthischen Abstieg in den Untergrund mag einige tragische Ereignisse in sich getragen haben. Aber im Nachhinein wirkt alles inzwischen fern, ein bisschen klein und provinzlerisch, der Ryckblick ist etwas unscharf, als wyrde man die Geschichte durch Butzenscheiben sehen. Was damals große Geschichte, ist uns heute einen großartigen Tippfehler wert:

Das bisschen Tüpografie - Ein Zitat von Fritz Teufel

Wir verneigen uns vor der Neuauslegung der tüpografischen Regeln, auch wenn wir nicht gleich herausfinden können, ob dies schon im Teufel-Zitat entstand oder durch die Syddeutsche Zeitung eingeschmuggelt wurde. Egal, wir schließen uns an!

Sonntag, 11. März 2012

Minenfeld Verpackungsdesign

Manchmal frage ich mich, woher die Menschen ihre Inspiration ziehen, um Produkte (bzw. deren Verpackung/Aufmachung so vorteilhaft zu gestalten, dass sie dem Konsumenten gleich ins Auge springen, sich gegenüber der Konkurrenz im Regal durchsetzen und darüber hinaus auch den Wunsch im Konsumenten wecken, dieses Produkt sogleich haben zu wollen. In manchen Fällen habe ich das Gefühl, dass das nicht immer gelingt. Ein Beispiel aus der Bio-Branche:
Ich weiß nicht, vielleicht lag es an den seltsamen Pastelltönen (diese Farbtöne machen mich immer ziemlich fertig), dass sich die Assoziationskette "Bio > Biohazard" sofort einstellte:
Jetzt frage ich mich: Habe nur ich diese Assoziazion? Vielleicht sehen manche eine andere Botschaft darin, z.B. eine Zeichenstudie des Typografen und Grafikers Rudolf Koch aus dessen Buch der Zeichen (die übrigens von Led-Zeppelin-Drummer John Bonham für das 1971er Album der Band genutzt wurde):
Es ist wirklich drollig, welch ein Minenfeld das Produktdesign sein kann, wenn man sich vorstellt, mit wie vielen möglichen Assoziationen einer Verpackungsgrafik begegnet werden kann.

Freitag, 16. September 2011

SZ: Siemens-Interview mit General-Electric-Werbung

Passiert so etwas, weil das Online-Marketing größtenteils automatisiert vonstatten geht? Oder geschieht das, weil jemand in der Anzeigenabteilung gerade pennt? Oder, und das ist die dritte Möglichkeit, weil jemand von der Konkurrenz einen Tipp bekommen hat?

Egal, auch einer großen überregionalen Zeitung unterläuft mal ein Werbe-Fauxpas , der sich gewaschen hat:

Nachhaltige Wirkung: Siemens-Chef-Interview mit Werbung von General Electric

Summa-summarum-Spezial, der Wirtschaftsblog von Marc Beise bringt ein Interview mit einem der wichtigsten Unternehmensbosse Deutschlands, und die flankierende Werbung ist vom schärfsten Konkurrenten. Siemens-Chef Peter Löscher ist umrahmt von Werbung von General Electric.

Wäre noch zu fragen, ob bei den Bannerkampagnen der Anzeigenkunden nicht mit Campaign Negatives gearbeitet wird oder ob Themen-Tagging entweder nicht funktioniert oder nur einmal unterlassen wurde. In Zeiten automatisierter Werbekampagnen lauern zwar genau diese Fallstricke, aber es gibt Mittel und Wege, solche Klippen zu umschiffen

Ob die zu erwartende Verstimmung Siemens' von Nachhaltigkeit geprägt sein wird, sollten wir beobachten. Update: Offensichtlich wurde man darauf aufmerksam - oder die Bannerlaufzeit war schlicht und ergreifend zuende - und es werden unverfänglichere Banner ausgeliefert.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Post von Jennifer

Seitdem ich im Internet unterwegs bin, wundere ich mich über gar nix mehr. Vor allem nicht über die Post von liebeshungrigen Damen. Nicht, dass es mich nicht peripher tangieren würde, eindeutige Angebote zu bekommen. Aber ein gewisses Vergnügen gönne ich mir bei der Lektüre, die ich gerne mit meinen Lesern teile. Viel Spaß:

Ich grüße Sie.
Am Jennifer nach Name, komme ich auf Ihr Profil heute an und nahm xxx.xxxx.xx intersest und wird Sie gerne mehr wissen, bitte ich Sie mir auf meine private Mail-Adresse schreiben ( jenny02love@xxxxx.xx ), so dass wir uns selbst besser kennen lernen und mehr zu meinem Bild zu schicken, auch für mich zu wissen, wenn Sie diese Mail erhalten, und erfahren Sie mehr über mich erzählen. Uhr warten, von Ihnen an meine Emailadresse zu lesen. Have a nice day,
Jennifer


Das liebenswürdige Angebot kam dann auch noch einmal auf englisch bei mir an, bei Qualität des Sprachduktus' oder der Wortwahl war allerdings keinerlei Verbesserung feststellbar:

Greetings to you.
Am Jennifer by name, I come across your profile now at xxx.xxxx.xx and took intersest and will like to know you more, please i will like you to write me to my private mail adress ( jenny02love@xxxxx.xx ) so that we will know ourself more better and to send my picture to you, also for me to know if you get this mail, and to tell you more about me. am waiting to read from you at my mail adress. have a nice day,
Jennifer


Geil, oder?
Mehr davon!

Freitag, 2. Juli 2010

Augenkrebs mit Alexa?

Gerade hatte ich das Vergnügen, eine neue Toolbar zu installieren, zumal ich Alexa-Daten gar nicht so unhübsch finde. Allerdings hatte ich zwischendurch das Gefühl, der Webdesigner von Alexa ist komplett farbenblind:

Weiß auf gelb - Alexa wird wohl von Augenärzten gesponsert

Zwei Fragen drängten sich mir auf:

1. Weiß auf gelb sind die Farben des Vatikans. Hat die Farbauswahl bei diesen Checkboxen irgend eine tiefere Bedeutung?

2. Haben vielleicht die Augenärzte Anteile an Alexa gekauft?

... to be continued. Wem fallen noch ein paar Hintergründe für solch ein bescheidenes Design ein?

Mittwoch, 16. Juni 2010

Das neue Virus: Like-Button von Facebook

Was die Leute alles mögen (oder nicht mögen), erzählt uns seit einigen Tagen Facebook. Die Community hat ein kleines Widget für Website- und Blogbetreiber herausgegeben, mit dem User per Mausklick ihre Zustimmung ausdrücken können: Der Like-Button.

Mit Fug und Recht kann der "Like-Button" von Facebook als Virus bezeichnet werden, denn er befällt immer mehr Websites, meisten Blogs, wie dieses mittelalterliche Beispiel (Ehrlich, Mädels und Jungs, den Button hättet ihr ruhig auf auf Mittelhochdeutsch machen können, sowas wie "holt sin" oder so...)zeigt. Da können die Besucher, so sie einen Facebook-Account haben, anderen Facebookern zeigen, was sie mögen. Allerdings können sie auch wirklich nur das. Denn das Like-Widget ist ein wenig eindimensional geraten und lässt nicht sonderlich viel Raum zur Differenzierung. Leider kann der Nutzer keinerlei negative Willensäußerung von sich geben. Entweder man mag es oder man schweigt. Das ist natürlich eine sehr seltsame Form der Meinungsäußerung, was ich aber ganz allgemein unspannend finde ist der Umstand, dass man nicht einfach sagen kann, dass man es einfach kacke findet. (Und unfreiwillig komisch war allemal, als wneulich die Meldung vom Tode Dennis Hoppers in einem Blog erschien, und unten drunter stand: "269 Leute mögen das." Ich finde den Blog nicht mehr, aber wenn ich ihn in meiner Browserchronik ausfindig gemacht habe, spendiere ich mal einen Link.) Das höchste der Gefühle: Der User kann die Gunst wieder zurückziehen, wenn er in seinem Facebook-Account ist und auf "Unlike" klicken. Aber dann wird das "Like" ersatzlos zurückgezogen.

Da auch ich nun dem Virus erlegen bin, habe ich mal herum gesucht, was es für Tricks gibt, in Blogspot-Blogs ein solches Like-Widget einzufügen, und tatsächlich, bei Bloggerplugins.org wurde ich fündig. Thanks a lot!

Mittwoch, 3. Februar 2010

Mietstudio für Fotografie und Film in München

Neulich habe ich bei einem Fototermin das Isartalstudio kennengelernt - und war ziemlich beeindruckt. Es war auf keinen Fall die Kaffeemaschine, die mich positiv stimmte, sondern das ganze Ambiente und die Atmosphäre in diesem geräumigen Mietstudio. Hier ist ein Bild (zugegeben: von der Website, weil meine eigenen gar nicht das einfangen konnten, was dieses Fotostudio ausmachte):

Mietstudio Isartalstudio

Im ersten Moment dachte ich an ein Tanzstudio, aber da war ich natürlich gar nicht so schief gewickelt, denn für eine Filmproduktion war das Isartalstudio mal zu einem Ballettsaal umfunktioniert worden.

Was ist jetzt das Besondere am Isartalstudio? Das Mietequipment. München bietet so einige Studios, aber das Mietstudio mitten in der Stadt (am Roecklplatz) ist leicht für Mitarbeiter erreichbar. Das nimmt einem eine Menge Logistikprobleme ab, wenn man vor Ort dann auch noch auf Schirme, Filter, Stative, Blitzgeneratoren und und und zurückgreifen kann. Einfach nur mit Modell und Kamera vorbeikommen und loslegen. Für einfache Fotoshootings ist das natürlich eine Erleichterung.

Auch für größere Produktionen, sogar Filmproduktionen wurde das Mietstudio in der Vergangenheit zur Kulisse, z.B. für verschiedene Werbefilm-Produktionen und einige Szenen für einen Spielfilm.

Ganz ehrlich, mir hat es gefallen - nicht nur wegen der Kaffeemaschine, sondern weil sich prima dort arbeiten ließ.

Freitag, 15. Januar 2010

Geistig fit im Beruf

Wir werden alle älter, das ist der Lauf der Dinge. Da aber leider durch demografischen Wandel und durch die Sozialkahlschlagspolitik unter Berücksichtigung der Senkung der Lohnnebenkosten in den letzten Jahren die gesetzlichen Renten - unverblümt gesagt - unsicher geworden sind, muss langsam ins Auge gefasst werden, länger zu arbeiten. Das ist nur gerecht. Denn wir leben länger. Dann können wir auch länger arbeiten. Oder?

Das Wissenschaftsforum Ruhr zeigt sich offen für dieses Thema und widmet ihm eine interdisziplinäre Ringveranstaltung zu den großen Herausforderungen des demografischen Wandels: "Die alternde Gesellschaft - Herausforderungen und Chancen" ist ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Schon im Dezember begannen die zwölf Veranstaltungen und werden bis Juli 2010 in Zusammenarbeit von Mitgliedsinstituten des Wissenschaftsforums Ruhr durchgeführt.

Präsentiert werden die unterschiedlichen thematischen Facetten der alternden Gesellschaft, wobei regionale Entwicklungen, wegweisende Denkmodelle und innovative Techniken aus Wissenschaft und Forschung zur Bewältigung des demografischen Wandels in der Metropole Ruhr gezeigt werden sollen.

Die vierte Veranstaltung am 22. Februar 2010 in der DASA (Deutsche Arbeitsschutzausstellung) dreht sich um das Thema "Geistig fit im Beruf - Handlungsfelder und Lösungsansätze". Veranstaltungspartner sind die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), die DASA (Deutsche Arbeitsschutzausstellung) und das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung (IfADo).

Termin:
22. Februar 2010, 17:00 bis 20:30 Uhr
Veranstaltungsort:
Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA)
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund

Tja, länger leben bedeutet für die meisten nur länger arbeiten. Dabei empfehlen wir Arbeitsschutz-Maßnahmen und gute Arbeitskleidung, z. B. Schutzbrillen: Am Besten Cyborgimplantate und Exoskelette. Irgendwann übernimmt es die Kasse. Kleiner Tipp am Rande: Die Schutzbrillen in dem Shop sind von einem Hersteller, der genau die gleichen Modelle als Designer-Sportbrillen verkauft. Nur als Arbeitsschutzmodell viel günstiger, da kein Modeaufschlag...

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Suum cuique...

... pulchrum est!

Wie schön, dass manchmal der Geschichtsunterricht nicht so weit reicht, wie er hätte reichen sollen: Neuestes Beispiel ist Yahoo! Die Pioniere des Internetportalgeschäfts bewerben in einer Pressemitteilung ihr neues Portalangebot mit der Überschrift, die (wohlwollend gesprochen) zwar eher einem Cicerozitat entspringt, aber (böswillig gesagt) leider eher auf einen Nazispruch hinweist:



Schade, denn Sensibilität gehört auch zum Wissen um den Gebrauch der Worte. Fazit: Mit einer humanistischen Bildung und etwas mehr Aufmerksamkeit im Geschichtsunterricht wär das nicht passiert

Mittwoch, 25. November 2009

Tritt einen Rothaarigen

Randgruppen-Bashing ist in. Die Vernetzung durch das Internet macht es leicht, sich Gleichgesinnte für einen geifernden Mob zusammenzuscharen. Eine Gruppe von Facebookianern meinte, die Langeweile dadurch bekämpfen zu können, irgendein Körpermerkmal zu stigmatisieren und Träger dieses Merkmals zum Freiwild zu erklären. Am Kick-a-Ginger-Day (Tritt einen Rothaarigen) sollte jeder, der Lust hatte, auf einen bleichen, sommersprossigen, rothaarigen Menschen einprügeln dürfen und sich dabei auch noch besonders cool vorkommen.

http://www.nzherald.co.nz/technology/news/article.cfm?c_id=5&objectid=10611547

Mal ehrlich: Cool ist es nicht. Scheiße ist es. Und die Idee ist auch noch von Southpark geklaut

Dienstag, 24. November 2009

Große Worte

Mein neues Lieblingszitat:

"Selbstverständlich wird es die Face-to-Face-Diskussion geben, aber gleichzeitig werden wir die Möglichkeiten des Internet nutzen, Livestream-basiert, und diskutieren in den Foren, in den Blogs. Wir lernen daraus, was passiert ist, aber wir ziehen uns nicht in den Schmollwinkel zurück. Die Metaebene, die grundsätzliche philosophische Diskussion, müssen und wollen wir miteinander führen."


Gesprochen von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen auf der Preview-Veranstaltung zur CeBIT 2010 in Hannover am 23.11.2009

Dienstag, 18. August 2009

Prognosefunktion für Google Insights for Search auch in deutscher Sprache

Es gibt eine neue Funktionen bei Googles Überblickstool Insights for Search, das recht hübsch daherkommt: Mit einer Eingabe können jetzt die aktuellen Suchtrends in 39 Sprachen abgerufen werden, um sich die künftige Entwicklung von bestimmten Keywords voraussagen zu lassen. Die deutsche Version ist seit gestern online.

Google Insights for Search

Donnerstag, 13. August 2009

Entspannt abhängen...



Manchmal schießt Werbung sehr amüsante Böcke. Ein schönes Beispiel dafür, dass man manchmal die Kraft, die in Bildern steckt, nur schwer kontrollieren kann, zeigen unsere Nachbarn. Die Assoziationen, die ich beim Betrachten des neuen Banners aus der neuen Werbekampagne der Österreich Werbung Wien habe, gehen bestimmt nicht in die gewünschte Richtung. Also, ich hör im Hintergrund schon die Mundharmonika...

Freitag, 7. August 2009

No more Breakfast Club: R.I.P. John Hughes

"Danke" wollte ich nur sagen. Für den besten Film meines Lebens. Für einen Teil des Soundtracks meines Lebens. John Hughes hat nur die Jugendstimmung der 80er eingefangen mit seinem Breakfast Club, meinen manche. Ich aber denke, dass diese Geschichte universeller ist und mehr Ecken und Kanten hat, als diese gefällige Teenie-Komöde auf den ersten Blick vermuten lässt. Coming of Age Movie, der zeigte, welch fürchterliche Rites of Passage Jugendliche durchzustehen haben. Mein Dank an das kindlichste Gemüt (neben Steven Spielberg) Hollywoods, das gestern, am 6. August 2009 mit 59 Jahren starb. Es war das Herz. Beim Spaziergang. In New York.

# Drillbit Taylor
# Beethoven's 5th
# Maid in Manhattan
# Home Alone 4
# Beethoven's 4th
# Just Visiting
# Beethoven's 3rd
# American Adventure
# Reach the Rock
# Home Alone 3
# Flubber
# 101 Dalmatians
# Miracle on 34th Street
# Baby's Day Out
# Beethoven's 2nd
# Dennis the Menace
# Home Alone 2: Lost in New York
# Beethoven
# Curly Sue
# Dutch
# Career Opportunities
# Home Alone
# Christmas Vacation
# Uncle Buck
# The Great Outdoors
# She's Having a Baby
# Planes, Trains & Automobiles
# Some Kind of Wonderful
# Ferris Bueller's Day Off
# Pretty in Pink
# Weird Science
# European Vacation
# The Breakfast Club
# Sixteen Candles
# Nate and Hayes
# Vacation
# Mr. Mom
# Class Reunion

"Don't you forget about me?" Bestimmt nicht!

Donnerstag, 6. August 2009

Chinesen mögen kein Bing

Der chinesische Suchmaschinenmarkt ist im ersten Quartal 2009 satte 41 Prozent gewachsen, teilte das chinesische Marktforschungsunternehmen iResearch mit. Das ist sehr schön, aber Google wird sich ärgern. Denn nach einer früheren Studie von iResearch zu urteilen, schneidet der Suchmaschinenprimus aus den USA in China sehr schlecht ab: Wenn es um Suchmaschinen geht, sind die Chinesen Patrioten, denn die chinesische Suchmaschine Baidu kann über 75 Prozent der Suchanfragen für sich beanspruchen. Der internationiale Suchgigant Google muss sich mit nicht ganz 20 Prozent zufrieden geben - und abgeschlagen mit weniger als einem Prozent ist Suchmaschine Bing.

Es gibt nationale Vorlieben, an denen kommt auch Google nicht vorbei. Dazu zählt Yandex in Russland und Yahoo in Japan genauso wie Baidu in China.

Donnerstag, 30. Juli 2009

Super Sales Sommer Hoch Acht

Der Sommer ist ja bekanntlich nicht der umsatzsstärkste Monat. Schön, dass es da Agenturen gibt, die den Affiliates (und ihren Kunden) die Saure-Gurken-Zeit im Affiliate-Marketing mit einer kleinen Aktion versüßen.



Super Sales Sommer Hoch Acht nennt sich die kleine Affiliate-Marketing-Sonderaktion der Münchner Performance-Marketing-Agentur komdat.com, mit der sie die Affiliates zu Höchstleistungen anspornen will. Acht mal 888,- Euro können diejenigen gewinnen, die im Aktionszeitraum vom 08. August bis 03. Oktober 2009 (acht Wochen) mit Hilfe der acht Partnerprogramme von komdat.com acht Sales generieren.

Kleines Zuckerl am Rande: Zusätzlich warten weitere Angebote und sogar Provisionserhöhungen auf die Teilnehmer. Teilnehmenden Partnerprogramme: Western.de, Optikplus, Bakker, Eprimo, Euronics, Krähe Versand, Zoombits und Arvelle. Hier geht's zu der Aktion unter http://hoch8.komdat.com/